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Fitness Lexikon
- Unter Fitness wird zuerst meistens körperliches Wohlbefinden verstanden. Aber auch das geistige Wohlbefinden – die geistige Fitness – fällt unter den Begriff Fitness. Um im Alltag leistungsfähig zu sein und den täglichen Belastungen standzuhalten bedarf es einer körperlichen und geistigen Fitness.
Von verschiedenen Personen und Interessengruppen kann der Begriff Fitness – auch in anderen Zusammenhängen – unterschiedlich interpretiert werden.
Zur Fitness von Körper und Geist gehört regelmäßige körperliche Betätigung. Eine gesunde und nähr- wie ballaststoffreiche Ernährung ist ebenso wichtig. Doping und Anabolika sind mit Fitness nicht zu vereinbaren, reines Krafttraining ist zu wenig ausgeglichen. Durch gezieltes Fitness-Training werden Konzentrations- und Lernfähigkeit gesteigert, das Risiko an Herzinfarkt und Fettleibigkeit zu erkranken wird dadurch verringert. Menschen die sich aktiv mit ihrer Fitness auseinandersetzen sind nicht nur gesünder, sondern leben – statistisch gesehen – länger.
Geschichtliches zur Fitness-Bewegung
Der Fitness-Gedanke „Ein gesunder Geist, in einem gesunden Körper“ wurde im Nationalsozialismus dazu missbraucht, um einen neuen arischen Idealkörper zu modellieren.
Der Arier sollte gestählt werden um den anderen Völkern überlegen zu sein. In diesem Zusammenhang zielte er auf die Zerstörung, nicht auf das Wohlbefinden des Menschen und hat mit dem eigentlichen Fitness-Gedanken nichts zu tun. Zu Beginn der eigentlichen Fitness-Bewegung wurde die Bewegung in der freien Luft – als Alternative bei offenem Fenster – ausgleichend zur zunehmenden einseitigen Körperbelastung, häufig in geschlossenen Räumen, verstanden. In so genannten Licht- und Luftbädern wurde begonnen Fitness zu trainieren, noch streng nach Geschlechtertrennung.
Systeme für das Heimturnen begannen sich zu verbreiteten und es wurde schon damals auf die Disziplin und Effizienz beim Fitness-Training Wert gelegt.
Fachzeitschriften machten den Begriff Fitness immer bekannter, die ersten Fitness-Geräte – zum Rudern und Fahrradfahren – wurden bereits in Sanatorien verwendet. Bedeutende Ikonen der Fitness-Bewegung in den 70er und 80er Jahren sind der damalige Österreicher Arnold Schwarzenegger (Bodybuilding) und die amerikanische Schauspielerin Jane Fonda (Aerobic). In den 80er Jahren setzte ein regelrechter "Fitness-Boom" ein. Kennzeichnend für diesen Boom war die rasant ansteigende Zahl der so genannten "Fitness-Studios", wo gegen Bezahlung trainiert werden konnte.
Fitness-Training heute
Jede gesunde körperliche Aktivität trägt zur Fitness bei und kann als Fitness-Training angesehen werden. Auch Bewegung im Alltag – benutzen von Treppen statt Lift und Rolltreppe – trägt zur Fitness bei. Gezieltes Fitnesstraining beinhaltet meist Kraft- Ausdauer- und Koordinationstraining. Für Kinder und Jugendliche ist es wichtig ihre Fitness, Widerstandskraft und Koordination zu steigern. Für die ältere Generation ist es wichtig ihre Fitness zu erhalten und zu verbessern.
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